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Akte im Schweigen vermählt

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Inhalt

Beschreibung

„Akte. Im Schweigen vermählt“, in der Bühnenfassung 2008 im Wiener Stadttheater Walfischgasse uraufgeführt, lässt jene Frauen zu Wort kommen, die als Musen Picasso, Schiele & Co. zu berühmten Werken inspiriert haben. Unbekannten Mädchen, deren Körpern wir in Museen, auf Kunstauktionen und Plakatwänden begegnen, die sich für und vor dem Maler entblößt haben, gibt Peter Patzak einen Namen, eine Biografie und eine poetische, aber heutige Stimme. Hinter dem Output der Kunstgeschichte treten Beziehungsfallen, Abhängigkeiten, auch Missbrauch zutage. In welchem Licht erscheinen die Meister, wenn ihre Modelle plötzlich die Stimme erheben? – Patzak begibt sich hinter dem kunsthistorisch realen Rahmen auf eine fiktive Spurensuche: von Rembrandts Hendrikje bis zu Andy Warhols Marilyn Monroe.

„Die Begegnung mit fleischfressenden Genies hat diese jungen Frauen beschädigt. Patzak zeigt diese dunkle Seite ungeheuer belesen auf, er spart auch nicht mit Kritik am absurden Kunstmarkt.“ (Norbert Mayer, Die Presse)

„Und Etiketten lügen eben auch, weil deren berühmte Porträtisten ihre Schönheit einzufangen versprachen und dabei doch hauptsächlich das Leben der Musen stahlen. (…) Wally ist beinahe an Schiele zerbröselt und möchte wieder auf die Beine kommen. Marthe bleibt nach in­tensiven Kontakten zu französischen Impressionisten verschollen. Und Ida Hammershoi zerschellt an ihrem Vilhelm. Drei Beispiele.“ (Georg Petermichl, Der Standard)

„Picasso, Schiele, Rembrandt … Wir kennen manche ihrer Gemälde – doch wer sind die abgebildeten Frauen? Peter Patzak klärt auf.“ (Michaela Mottinger, Kurier)

„Über das Leben von Künstlermusen und -modellen ist zumeist wenig bekannt. Diese Lücke versucht nun der Autor und Regisseur Peter Patzak mit seinem jüngsten Stück … zu füllen, in dem er neun erstaunliche, zu­wei­len traurige, aber auch aberwitzige Frauenbiografien skizziert.“ (Petra Rathmanner, Wiener Zeitung)

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