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Das Wort Ich

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Inhalt

Beschreibung

Das Innere unseres Kopfes ist Siedlungsgebiet der Sprache, das noch die feinsten Verästelungen menschlichen Handelns und Fühlens umfasst. Siedlungsgebiet / Besatzungszone / Nährboden meint nicht nur unsere Sprache als Grammatik und Semantik, es meint all jene kulturellen und zivilisatorischen Konstrukte und Konfigurationen, die in Sprache formuliert wurden und die ihrerseits Sprache formten, vom Paläolithikum bis ins 21. Jahrhundert. Konstrukte, die einander durchdringen oder überlagern, starr, fließend, anarchisch, explosiv, beherrscht von Gesetz und Wildheit.

„Das Konstrukt Ich ist nur eines von zahllosen anderen Konstrukten, es beansprucht allerdings eine scheinbar besondere Wichtigkeit. Kann Ich die Position eines Beobachters einnehmen und das vieldimensionale Getöse in unserem Kopf erzählend beschreiben? Wohl kaum. Den-noch stellen die Texte dieses Buches eben solche Versuche dar, mit Sprache einzudringen in diesen Hyperkubus Innenwelt, Bilder der Innenwelt zu entwerfen.“ (Liesl Ujvary über „Das Wort Ich“)

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