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Die Kunst der Erschöpfung

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Inhalt

Beschreibung

Schreiben war für Ernst Jandl immer ein Akt der Er-Schöpfung im besten Sinn: Ausschöpfung aller Möglichkeiten des Literarischen bis hin zum ­ver­meint­lichen Zusammenbruch in der herunter­gekommenen Sprache. Das Programm eines Schrei­bens als Aufs-Spiel-Setzen der gesamten Existenz zieht sich als roter Faden durch die Essays zur öster­reichischen Literatur, die Helmut Neundlin­ger nun vorlegt. Ausgehend vom wohl konstruktivsten Sprach­zertrümmerer aller Zeiten, zieht der Autor Kreise in naheliegende ebenso wie überraschende Nachbarschaften Jandl’scher Experimentierlust. Im Fo­kus stehen dabei weltneugierige, wandellustige Außen­seiter wie Anselm Glück, Erwin Einzinger oder Christian Loidl. Die Lust am begibt sich auf die Suche nach der Lust im Text, den Freuden des Sich-Öffnens vermeintlich vereinzelter Sprach-Welten.

Helmut Neundlinger, geboren 1973 in Eferding/OÖ. Lebt als Autor, Germanist und Musiker in Wien. Im Klever Verlag: Tagebuch des inneren Schreckens (2009). Herausgeber der Publikationen aus dem Nachlass von Wendelin Schmidt-Dengler: Hamlet oder Happel (2012) bzw. „Das Unsagbare bleibt auch ungesagt“ (2014)

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