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Henri Michaux – Autor und Artist

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Inhalt

Beschreibung

Seit je genießt Michaux den Ruf eines extremen Künstlers, dessen Bücher und Bilder zwar Aufmerk­samkeit und Anerkennung verdienen, aber bisweilen als rätselhaft gelten. Seine Schriften schillern zwischen intimen Journalen und imaginären Repor­tagen, Fabeln und Gedichten. Seine Malerei verliert sich in einem endlosen Strom fragiler Figuren und kryptischer Zeichen.

Manfred Bauschultes Biographie ist ein chronologischer Parcours, auf dem die einzelnen Stationen im Leben und Schaffen von Michaux abgeschritten werden. Sie rekonstruiert, warum er anonym bleiben und ohne jede Gewiss­heit existieren will, und demonstriert, wie in seinen Schriften bitterer Hu­mor in herzzerreißenden Lyrismus, harmlose Phan­tasie in brutale Realität um­schlägt. Im Kern dechiffriert sie einen Autor und Artisten, dessen stupende Aus­druckskraft kleinste Wahr­heiten hervorruft.

 

Henri Michaux, geb.1899 in Namur/Belgien, gest. 1984 in Paris, war ein französischsprachiger Dichter und Maler. Er gilt als einer der großen Einzelgänger in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Nach dem Krieg wandte er sich stärker der Malerei zu. 1956 machte er das erste seiner Meskalin-Experimente, über die er ab 1961 drei Bücher schrieb. Ab 1957 Ausstellungen weltweit. Übersetzungen ins Deutsche u.a. von Paul Celan.

Manfred Bauschulte, geb. 1956 in Ibbenbüren. Studium der Theologie, Soziologie, Philosophie, Literatur- und Religionswissenschaft. Lebt und arbeitet in Köln und ver­öffentlicht literarische wie auch literatur- und religionswissenschaftliche Essays.

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