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Kennzeichnung. Roman

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Inhalt

Beschreibung

Su kriegt ein Kind. Vater gibt es keinen dazu. Aber ein neues System, das sich jetzt „von der Wiege bis zur Bahre“ um alles kümmert. Egal ob Kinder­erziehung, Gesundheitswesen oder Sterbebegleitung. Ein zentrales Amt klassifiziert, bewertet und kontrolliert die Bevölkerung gemäß Plus und Minus.

Su’s Sohn Willi entwickelt sich vom Kleinkind mit erheblichen psychischen Defekten zu einer militä­rischen Führungskraft, die nach Macht strebt. Zu tun gibt es einiges: Die Gesellschaft muss klar und scharf gespalten werden, außerdem wurde von „Auswärtigen“ ein hochgefährlicher Virus eingeschleppt; betroffen sind mehr Plus als Minus. Der Großteil der Geschichte wird von Su erzählt, einer Frau, die sozial abgedriftet ist, sich aber dennoch nicht beteiligen möchte an der System­­­erhaltung. Der letzte Teil des Buches wird aus der Perspektive von Willi erzählt, der nun das Ruder übernimmt und zeigt, was ohne jegliche Empathie in der Gesellschaft möglich werden kann.

Claudia Bitter, geboren in Oberösterreich, Studium der Slawistik und Ethnologie, lebt in Wien, wo sie als Autorin (Lyrik und Prosa), Künstlerin (Collagen, Schriftbilder, Naturschreiben) und Bibliothekarin
arbeitet, bisher sind drei Prosa- und drei illustrierte Lyrikbände erschienen, diverse Preise, zuletzt Frau Ava Literaturpreis 2019 für einen Auszug aus „Kennzeichnung“.
www.claudiabitter.at

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