Zeige alle
Mein Account
Warenkorb: 0 Bücher für  0.00

Keine Bücher im Warenkorb

Verloren gehen

‹Zurück zur vorigen Seite
Inhalt

Beschreibung

Ein Mädchen, das beschließt, fortan ihr Leben im Wasser zu verbringen … zwei Buben, die aus ihrem einmal begonnenen Spiel nicht mehr herausfinden … eine Frau, die sich in einer Kneipe aus vertrautem Gespräch kurz zurückzieht, um nie wieder aufzu­tauchen … Rolltreppenfahren als Ersatzbefriedigung fürs Leben … eine Straßenbahn, die aus dem Leben direkt in die Vorhölle unserer schwärzesten Träume führt … Metamorphosen vom Anthropoiden zum Netzflügler …

In Claudia Bitters Erzählungen fallen Menschen aus dem Rahmen, ticken anders als sie eigentlich funktionieren sollten und verstricken sich zwischen Arbeit, Produktion und Alltag. Die dreizehn Geschichten sind aktuell, indem sie zwei große Fragenkomplexe unserer Gegenwart konsequent fiktionalisieren. Einerseits die „Verheißungen“ der Biopolitik (Manipulation unseres Verhaltens, Disziplinierung der Gesellschaft, Überschreiten von Grenzen, Steuerung des Humankapitals), andererseits verschiedene Formen der Exklusion: Ausgrenzung aus der Gesellschaft und Ausschluss vom gewohnten sozialen Sicherheitsnetz. Hinter dem „Schlimmen“, das in allen Texten lauert, ver­birgt sich im Kern eine Utopie, die zwischen „Glück“ und Untergang oszilliert. Bitter schreibt spannend-böse Geschichten über die Tücken des Alltags und die Verstrickungen des Einzelnen in die „Luft­maschen“ hierarchischer Ordnungen und Neurosen.

Zurück zum Seitenanfang
X