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Inhalt

Beschreibung

Die Lektüre der „Essais“ ist „ansteckend“: „kaum habe ich einen Blick auf ihn geworfen, so ist mir ein Bein oder ein Flügel gewachsen“, zitierte Nietzsche als bekennender Leser Montaigne (mit Plutarch). Mehr als 400 Jahre nach Montaignes Tod und 100 Jahre nach Nietzsche beflügelt der Schöpfer der „Essais“ ebenso sehr die Reflektion über den Umgang mit Quellen, mit Zitaten, Textverarbeitungsprozessen, fremden und eigenen Gedankengängen wie den modernen Entwurf (samt der Infragestellung) der Autorschaft schlechthin. Benedikt Ledebur liest und kommentiert Montaignes Texte gerade auch im Kontext der großen Montaigne-Interpreten der vergangenen Jahrzehnte: Peter Burke, Hugo Friedrich, Max Horkheimer, Claude Lévi-Strauss, Jean Starobinski … Montaigne wünschte sich „gewitzte Leser“, Zeugenschaft einer Literatur, die sich über den Kommentar, über sich selbst hinaus erhebt. Ledebur folgt der Fährte, die Montaigne in der Aporie aus Platons Menon legte: der Frage, wie man suchen könne, was man nicht kennt – angesichts der ständigen Veränderung, zu der wir in einer unübersichtlichen Welt gezwungen sind.

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